Ramstein, Eschede, aber auch die jüngste Katastrophe in Südostasien lassen deutlich werden, wie wichtig es ist, dass die betroffenen Menschen in einer qualifizierten seelischen Begleitung Rückhalt finden können.

Angehörige und Augenzeugen, aber auch die Helfer vor Ort laufen Gefahr, mit den Ereignissen nicht fertig zu werden.
Fast jeden Tag kommt es im Landkreis Birkenfeld zu kleinen “Katastrophen”, die für die Betroffenen aber nicht minder schwere Auswirkungen haben können. Durch schwere Notfälle auf den Straßen, im häuslichen Bereich, bei missglückten Reanimationen, beim plötzlichen Kindstod werden Angehörige oder Beteiligte mit für sie bis dahin unvorstellbarem Leid konfrontiert.
Bisher war es so, dass dieser Personenkreis kaum professionelle Begleitung erfahren hat:
Notärzte und Rettungsdienste sind mit den Verletzten beschäftigt, müssen schnell wieder für weitere Einsätze zur Verfügung stehen. Seelsorger sind oft schwer erreichbar oder werden erst später hinzugezogen.
Ärzte, Rettungsdienstmitarbeiter, Pfarrer und Seelsorger im Landkreis Birkenfeld haben diese “Versorgungslücke” im Rettungsdienst erkannt und möchten Menschen in Krisensituationen beistehen und sie begleiten. Im Rahmen der ÖNAK übernehmen die Mitarbeiter freiwillig und ehrenamtlich einen Bereitschaftsdienst, der 365 Tage im Jahr 24 Stunden täglich besteht.