ÖNAK im Einsatz
Am 29.03.04 ereignete sich auf der L190 zwischen Rhaunen und Krummenau ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Menschen zu Tode kamen.
Die ÖNAK war mit 4 Mitarbeitern vor Ort, um den Angehörigen in Zusammenarbeit mit der Polizei die Todesnachrichten zu überbringen und die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen.
Allen Einsatzkräften herzlichen Dank für die schwierige Arbeit, den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.
Gespräch mit Bundestagsabgeordnetem
Am 19. Februar kam es im Büro des Dekanates Birkenfeld in Idar-Oberstein zu einem Treffen zwischen dem Bundestagsabgeordneten Fritz Rudolf Körper (SPD) und Vertretern der ÖNAK.
Stefan Stürmer, Referatsleiter im Dekanat und Daniel Schon, Rettungsassistent beim DRK und beide Mitglieder des Leitungsteams der ÖNAK unterhielten sich mit dem Politiker über die Belange der Notfallseelsorge und Probleme, die unter anderem durch den demografischen Wandel verursacht werden und auch die Notfallseelsorge vor neue Herausforderungen stellt.

Ökumenische Notfallseelsorge im Bereich Trier
Erste Hilfe für die Seele –
Ökumenische Notfallseelsorge im Raum Trier lud erstmals zu Tagung ein
Trier – Rund 30 Mitarbeitende der ökumenischen Notfallseelsorge, von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sind am 26. November in Trier zusammen gekommen. Sie berieten den aktuellen Stand der Notfallseelsorge im Raum Trier, tauschten sich über vergangene Einsätze aus und unterstrichen die Notwendigkeit einer engeren Vernetzung. Mittlerweile arbeiten 17 evangelische und katholische Seelsorgerinnen und Seelsorger in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg in der ökumenischen Notfallseelsorge. Die Zahl ihrer Einsätze wächst stetig, da das Bewusstsein für den Bedarf an Notfallseelsorge und die Zahl an schweren Unfällen steigen.

„Ich finde es schön, dass wir heute darüber reden können, wie wir uns vernetzen und die Hilfe für die Menschen sicher stellen können”, begrüßte Peter Winter, Mitglied im Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Trier und selbst Notfallseelsorger im Kreis Birkenfeld, die Teilnehmenden. „Notfallseelsorge gehört zu einer Kirche der Zukunft dazu, die mit gestalten will an einer Kultur des Helfens”, hob Pfarrer Christoph König hervor. Der Trierer Notfall- und Krankenhauspfarrer ist seit dem 18. November auch der Koordinator der ökumenischen Notfallseelsorge im Raum Trier. Die Arbeit der Notfallseelsorge im Raum Trier besteht schon seit zehn Jahren. Anfangs vor allem als psychosoziale Einsatznachsorge für die Feuerwehr gedacht, liegt ihr Schwerpunkt heute mehr auf der akuten Begleitung Angehöriger. „Sie sind gut für die Menschen, die direkt betroffen sind. Sie sind auch gut für die Einsatzkräfte”, würdigte Georg Bernarding, Bürgermeister der Stadt Trier, den Dienst der Seelsorger. „Wenn ich Ihren Utensilientisch sehe, wird deutlich, wie viel sich da getan hat. Ich danke Ihnen dafür”, sagte Bernarding. Das Material der Notfallseelsorger ist vielfältig: Teddybären für traumatisierte Kinder, Kerzen für begleitende Rituale und violette Einsatzjacken mit dem „Notfallseelsorge”-Schriftzug gehören dazu.
Die frisch unterzeichnete Satzung der ökumenischen Notfallseelsorge im Raum Trier führt eine lange Liste der Einsatzgründe auf. Joachim Müller-Lange, Landespfarrer für Notfallseelsorge in der Evangelischen Kirche im Rheinland, machte deutlich, dass die Seelsorger sich auch nicht beschwerten, wenn sie gerufen würden, ohne vor Ort wirklich zum Einsatz zu kommen: „In der Notfallseelsorge gibt es keine Fehleinsätze.” Eines der wichtigsten Einsatzgebiete in der Notfallseelsorge habe gesellschaftlich-mahnende Wirkung, sagte Müller-Lange: „Das geben wir in die Gesellschaft immer wieder zurück. Wir müssen ermöglichen, dass Angehörige sich von ihren Verstorbenen verabschieden können.”
Quelle: Bistum Trier
10 Jahre ÖNAK
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Die Ökumenische Notfallseelsorge/Allgemeine Krisenintervention
im Landkreis Birkenfeld,
in Trägerschaft von Evangelischer- und Katholischer Kirche,
Arbeiter-Samariter-Bund und Deutsches Rotes Kreuz
Önak
feiert in diesen Tagen ihr 10 jähriges Gründungsjubiläum
in einem ökumenischen Dankgottesdienst
mit Segnung der Mitarbeitenden sowie einem anschließenden Empfang.
Den Dankgottesdienst feiern wir am 28.Oktober 2008 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St.Jakobus, Schneewiesenstrasse, Birkenfeld
Im Anschluss an den Gottesdienst ist im Rahmen eines Empfangs im dortigen Pfarrheim Gelegenheit, Grußworte zu sprechen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Herzliche Einladung!
Als PDF Datei zum Download: 10-jahre-onak-presse
Geschichte der ÖNAK
die ÖNAK wurde aus einem Zusammenschluss der Kirchen und des Rettungsdienstes im Landkreis Birkenfeld heraus gegründet.
Am 01.03.99 ging die ÖNAK sozusagen ans Netz, die Vorarbeit begann um das Jahr 97.
Jeweils 2 Vertreter von ASB, DRK, ev. und kath. Kirche trafen sich und gründeten das Leitungsteam. Dieses Team war für die Erstellung des Konzeptes verantwortlich, erstellte ein Ausbildungsangebot und führte erste Schulungen durch.
Inzwischen besteht die ÖNAK seit 9 Jahren, viele Einsätze unterschiedlichster Art wurden abgearbeitet.
